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Warum Sachwerte wieder wichtiger werden

Wer Vermögen langfristig erhalten will, muss heute über nominale Sicherheit hinausdenken. Entscheidend ist nicht ein stabiler Kontostand, sondern der reale Wert, der dahintersteht.

Wer über Jahre Vermögen aufgebaut hat, stellt sich irgendwann andere Fragen. Nicht nur: Wie entwickelt sich der Markt? Sondern auch: Wie bleibt mein reales Kapital erhalten? Und wie lässt sich Vermögen so strukturieren, dass es auch künftige Entscheidungen trägt?

Vermögenserhalt ist keine abstrakte Marktfrage. Dahinter stehen reale Themen: Lebensplanung, Wohneigentum, Vorsorge, Erbschaft, Nachlass und die Frage, wie viel finanzielle Freiheit über die Jahre erhalten bleiben soll.

Gleichzeitig hat sich das Umfeld verändert. Kapital auf dem Konto scheint sicher. Doch wenn nominale Erträge geringer als die Inflation ausfallen, sinkt die Kaufkraft. Bei einem Prozent Inflation verliert unverzinstes Kapital über zehn Jahre rund 9,5 Prozent seiner heutigen Kaufkraft. Der Verlust zeigt sich nicht sofort, sondern erst mit der Zeit – in Form von geringerer finanzieller Reichweite.

Der «Anlageguide spezial» von Raiffeisen setzt genau hier an. Die Publikation ordnet ein, weshalb Sachwerte in einem Umfeld hoher Staatsverschuldung, geopolitischer Unsicherheiten, Inflation und veränderter Zinsen wieder stärker in den Fokus rücken.

Mehr als Kapitalerhalt

Für Anlegerinnen und Anleger reicht es nicht, Risiken einfach zu vermeiden. Wer Kapital nur parkiert, schützt es nicht zwingend. Entscheidend ist, ob Vermögen seine reale Substanz langfristig erhalten kann.

Sachwerte können dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Aktien, Immobilien und Edelmetalle beruhen auf realen Werten, wirtschaftlicher Aktivität, Substanz, Nutzung oder Knappheit. Sie bieten keine Garantie gegen Schwankungen, aber sie eröffnen die Möglichkeit, Vermögen langfristig robuster gegenüber Unsicherheiten aufzustellen.

Umso wichtiger ist, welche Funktion diese verschiedenen Bausteine im Portfolio erfüllen. «Wer die Verwaltung seiner Anlagen delegiert oder sich beraten lässt, braucht Vertrauen in die Philosophie, den Prozess und das Vorgehen», sagt Roland Kläger, Leiter Asset Management bei Raiffeisen Schweiz. Auch bei grösserer finanzieller Freiheit ersetzt eine einzelne Anlageidee keine Vermögensstruktur. Sie muss sich in eine Strategie einfügen, die Risiken verteilt, Liquidität berücksichtigt und langfristige Ziele im Blick behält.

Aktien als Renditetreiber

Bei Aktien geht es nicht allein um die Frage, ob sie hohes Renditepotenzial bieten. Entscheidend ist, wie sie dosiert, gewichtet und mit anderen Vermögensbausteinen kombiniert werden. Qualitätsaktien können langfristig zur realen Substanzerhaltung beitragen und liefern über Dividenden eine Ertragskomponente. Eine breit abgestützte Aktienquote eröffnet Zugang zu Unternehmensgewinnen, Innovationskraft und globaler Produktivität, ohne das Portfolio einseitig von einzelnen Marktphasen abhängig zu machen.

Gerade weil Aktienkurse schwanken, braucht es klare Leitplanken: Diversifikation, Qualität, Risikomanagement und einen Anlagehorizont, der nicht bei der nächsten Korrektur endet. Für Anlegerinnen und Anleger zählt nicht der nächste Marktimpuls, sondern eine Struktur, die Risiken bewusst trägt, Liquidität nicht dem Zufall überlässt und Handlungsfähigkeit ermöglicht, wenn sich neue Anlagechancen ergeben.

Immobilien als reale Substanz

Immobilien erfüllen eine andere Aufgabe. Sie stehen für reale Substanz, Nutzung, regelmässige Erträge und langfristige Wertentwicklung. In der Schweiz zeigt sich die Bedeutung dieser Anlageklasse besonders deutlich: Gemäss Raiffeisen verteuerten sich Einfamilienhäuser zwischen 2015 und 2025 um fast 60 Prozent, Stockwerkeigentum um rund 50 Prozent. Zugleich binden direkte Immobilienanlagen viel Kapital und können Klumpenrisiken schaffen. Indirekte Anlagen wie Immobilienfonds und ETFs ermöglichen eine breitere Streuung und eine bessere Handelbarkeit.

Gold als Stabilitätsanker

Gold steht nicht primär für grosse Profite. Seine Bedeutung liegt in seiner Rolle als Stabilitätsanker – besonders in Phasen geopolitischer Unsicherheit und erhöhter Inflation.

Auch der Wert von Gold schwankt und sollte nicht isoliert betrachtet werden. Im Zusammenspiel mit Aktien, Immobilien und weiteren Anlagen kann Gold jedoch zur Robustheit eines Portfolios beitragen.

Die Struktur entscheidet

Langfristiger Vermögenserhalt entsteht selten durch einzelne Anlageideen. Entscheidend ist die Architektur: Welche Anlageklassen erfüllen welche Aufgabe? Wie werden Risiken verteilt? Und wie passt das Portfolio zu Vorsorge, Wohnen, Steuern, Nachlass und persönlicher Lebensplanung?

Raiffeisen positioniert sich hier als strategische Partnerin für eine langfristige Vermögensstruktur. Das CIO Office analysiert Märkte, Anlageklassen und Risiken – und ordnet sie dort ein, wo sie für Kundinnen und Kunden relevant werden.

Der Kern ist einfach, aber anspruchsvoll: Vermögen darf nicht nur bewahrt werden. Es muss so investiert sein, dass es seine reale Substanz möglichst langfristig erhält sowie Spielraum für Wachstum und neue Optionen schafft.

Sachwerte im Portfolio richtig gewichten

Der «Anlageguide spezial» von Raiffeisen zeigt die Rolle von Aktien, Immobilien und Gold – mit klarer Einordnung, Gewichtungsrahmen und Praxischeck. Für ein Vermögen, das nicht nur parkiert, sondern mit Weitsicht geführt wird.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Content in Zusammenarbeit mit Raiffeisen Schweiz Genossenschaft erstellt. Commercial Content ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.

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