Der Staubsaugroboter entwickelt sich vom Komfortprodukt zum autonomen Haushaltshelfer. Das zeigt sich in den Verkaufszahlen: Auf galaxus.ch legten die Verkäufe von Saugrobotern 2025 um mehr als 50 Prozent zu. Bei Akku- und Schlittenstaubsaugern nahm die Nachfrage im selben Zeitraum nur um rund 21 respektive 22 Prozent zu. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Preis eines Saugroboters bei Galaxus in sieben Jahren von 463 auf 582 Franken. Ein Plus von 25 Prozent.
Hinter dem Wachstum steht ein technologischer Wandel. Moderne Geräte kartieren Wohnungen, erkennen Hindernisse, saugen und nehmen den Boden feucht auf. Ihre Stationen entleeren den Staubbehälter, reinigen sowie trocknen die Wischpads und füllen Wasser nach. Aus dem Staubsauger wird damit zunehmend ein vernetztes Reinigungssystem, das wenig menschliches Zutun benötigt.
Auch die Kräfteverhältnisse im Markt verändern sich. Laut Galaxus stammen acht von zehn verkauften Saugrobotern aus China. Der US-Pionier iRobot fiel von über 52 Prozent Marktanteil im Jahr 2018 auf 6,5 Prozent im Jahr 2025. Diese lokale Betrachtung visualisiert den globalen Trend. Denn iRobot war Ende 2025 weltweit zum Insolvenzfall geworden, bevor ein chinesisches Unternehmen die Firma übernahm und die Marke weiterführte.
In der neuen «Rangordnung» der smarten Reinigungsgeräte spielt MOVA vorne mit. Der Anspruch geht über einzelne Reinigungsgeräte hinaus: Das Unternehmen will verschiedene Bereiche des smarten Haushalts miteinander verbinden.
Wie sich diese Strategie konkretisiert, zeigt das aktuelle Spitzenmodell V70 Ultra Complete. Der Roboter reinigt gründlich und löst alte Probleme von Saugrobotern. Eine davon sind Kanten und schwer zugängliche Stellen. Das MaxiReachX-System lässt das Wischpad bis zu 16 Zentimeter ausfahren, die Seitenbürste bis zu 12 Zentimeter. So erreicht der Robosauger fast jede Stelle. Hinzu kommen 40 000 Pascal Saugkraft, 15 Newton Anpressdruck beim Feuchtaufnehmen und die Fähigkeit, Schwellen bis zu 9 Zentimeter zu überwinden.
In einem aktuellen Praxistest von PC Tipp überzeugte der V70 insbesondere durch seine Saugkraft auf Hartböden und seine ausfahrbaren Reinigungselemente. Die beutellose Dockingstation reduziert zudem den Wartungsaufwand. Das Testergebnis zeigt: Entscheidend für die starke Performance ist dabei weniger ein einzelner Leistungswert als das Zusammenspiel verschiedener Funktionen. Auch fuw.ch testete den V70 bereits vor einigen Wochen – und lobte unter anderem die «neuesten technischen Raffinessen».
Der V70 steht für eine Entwicklung, die über das Staubsaugen hinausgeht: Der Wettbewerb im Bereich Smart Home verschiebt sich vom vernetzten Gerät hin zu autonomen Systemen. Und MOVA spielt hierbei ganz vorne mit.
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