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Strategie bei niedriger Renditeerwartung

Investoren sehen sich wahrscheinlich mit künftig niedrigeren Renditen konfrontiert. In diesem Umfeld erzielen passive Strategien kein Alpha. Es bedarf Strategien, welche die Anlageeffizienz verbessern und das ideale Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite bieten.

Ivan Durdevic und Christian Preussner

Ein passives Management wird oft als kostengünstiger Marktzugang gesehen. Der klare Vorteil besteht darin, dass die Risikodiversifizierung, die sich aus den Allokationsentscheidungen eines Anlegers ergibt, beibehalten wird. Ausserdem birgt das passive Management kaum Überraschungen, die über die Marktentwicklung hinausgehen.

Was wäre, wenn es einen Weg gäbe, den Benchmark (nach Abzug von Gebühren) zu übertreffen, aber ein benchmarknahes Risikoprofil beizubehalten? Enhanced Indexing ist ein Ansatz, der die Vorteile des passiven Investierens mit einem aktivem Management kombiniert. Hierbei liegt der Fokus auf Unternehmen mit hohem Überzeugungsgrad und so stellt Enhanced Indexing eine effiziente Methode der Portfoliokonstruktion dar. Nach den überaus konstruktiven Aktienrenditen der letzten Jahre sind die Bewertungskennzahlen deutlich angestiegen.

Angesichts des aktuellen makroökonomischen Hintergrunds sehen sich Investoren daher wahrscheinlich mit zukünftig niedrigeren Renditen konfrontiert. Die erwartete langfristige Rendite globaler Aktien ist in den letzten fünf Jahren um rund 30% von 7,5% auf 5,1% p.a. gefallen. In diesem Umfeld müssen sich Anleger bewusst sein, dass sie durch passive Anlagen niedrigere Renditen in Kauf nehmen.

Zusätzliches Alpha

Anleger werden ständig mit dem Kompromiss zwischen Risiko und Rendite konfrontiert. Auf statistischer Ebene kann dies als Volatilität der Anlagerenditen oder als Standardabweichung definiert werden. Das Wachstum in passiven Anlagen führt dazu, dass sich Anleger nicht nur auf die absolute Wertentwicklung konzentrieren, sondern auch auf die relative Wertentwicklung sowie auf die Volatilität solcher Überschussrenditen – den Tracking Error.

Was bietet ein geringer Tracking Error? Oberflächlich gesehen deutet ein geringer Tracking Error auf eine geringere Wahrscheinlichkeit von positivem oder negativem Alpha hin. Der Vorteil von Enhanced Indexing besteht jedoch nicht nur aus einem geringeren Tracking Error, sondern auch aus einer grösseren Effizienz. Die Kennzahl für diese Effizienz der Erwirtschaftung von Alpha im Verhältnis zum eingegangenen Risiko ist in der Regel die Information Ratio.

Effiziente Allokation

Die Information Ratio ist wichtig für Anleger: Konsequent hohe Information Ratios bieten nicht nur eine grössere Chance, das Anlageziel zu erreichen, sondern ermöglichen auch eine effizientere Allokation des Risikobudgets. In der Vergangenheit haben Enhanced-Indexing-Manager durchweg höhere Information Ratios erzielt als aktive Manager mit hohen Tracking-Error-Zielen. Die Grafik zeigt eine Gegenüberstellung der Effizienzgrenze.

Die rote Linie zeigt lediglich die Indexerträge für Aktien und Anleihen, während die blaue Linie die Erträge unserer Enhanced-Index-Strategie zeigt. Die Einbeziehung unserer Enhanced-Indexing-Strategie bewirkt, dass der Gesamtertrag, bei nur minimal höherem Gesamtrisiko, steigt. J.P. Morgan Research Enhanced ­Index Strategien (REI) sind indexnahe Portfolios, die eine spezifische Aktienauswahl auf Grundlage der Erkenntnisse unserer Researchanalysten treffen und so versuchen, positives Alpha mit ähnlichen Risikomerkmalen wie dem Benchmark zu generieren. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Generierung von konsistentem Alpha bei gleichzeitiger Minimierung des aktiven Risikos (d. h. niedriger Tracking Error).

Unsere globale REI-Strategie (Lancierung im September 2003) hat etwa ein annualisiertes Alpha von 0,77% bei einem Tracking Error von 0,68 erzielt. Dies hat zu einem Information Ratio von 1,13 geführt. Das Alpha der REI-Strategien wird auf ­Basis der titelspezifischen Aktienauswahl unserer Researchanalysten erzielt.

Zudem profitieren wir von der Arbeit der Portfoliomanager, die im Rahmen ihrer Portfolioverwaltung die Erkenntnisse unserer Analysten vollständig umsetzen und gleichzeitig eine benchmarkähnliche Grundstruktur beibehalten (d.h. Regionen-, Sektor- und Stilneutralität). Unser fundamentaler Ansatz unterscheidet sich von der Konkurrenz, da wir anders als viele Enhanced-Indexing-Manager keinen rein quantitativen Ansatz wählen, bei dem vergangenheitsbezogene und historische Daten die Hauptfaktoren sind.

Anlageeffizienz verbessert

Die fundamentale Aktienauswahl ist indiesem Bereich weniger verbreitet und das macht die REI-Strategie von J.P. Morgan so einzigartig. Enhanced-Indexing-Strategien können einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Anlageeffizienz leisten.

Für Anleger mit einer grossen Allokation in passiven Strategien können Enhanced-Indexing-Strategien den idealen Ausgleich zwischen Risiko- und Renditeprofil darstellen.


Ivan Durdevic, Head of ETF Distribution für die Schweiz, Deutschland und Österreich, und Christian Preussner, Product Specialist und Global Co-Head des US Equity Investment Specialist Teams, J.P. Morgan Asset Management

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