(Adobe Stock)
Sponsored

Krypto-Assets können jedes ­Depot bereichern

Die hohe Zahl an Krypto-Assets sorgt für immense Investitionsmöglichkeiten. Mit ­einer ­intelligenten Indexlösung lässt sich an den Chancen diversifiziert partizipieren.

Tino Wendisch, Head of Crypto Offering, Leonteq

Das Jahr 2008 hat Finanzgeschichte geschrieben – und das im doppelten Sinne. Während die Immobilienkrise in den USA der US-Investmentbank Lehman Brothers das Licht ausknipste, sendete der Bitcoin sein erstes Lebenszeichen.

Das Pseudonym Satoshi Nakamoto – er gilt als Erfinder des Bitcoins – hat mit seiner Technologie eine Alternative zu den krisenanfälligen und inflationären Kreditgeldsystemen geschaffen und Tür und Tor für eine völlig neue Branche geöffnet.

Der Bitcoin, der wegen seiner digitalen Knappheit auch gerne als «digitales Gold» bezeichnet wird, blieb aber nicht lange ­allein. In seinem Sog entwickelten sich Tausende konkurrierende Projekte. Der Branchendienst CoinMarketCap zählt aktuell mehr als 8600 Krypto-Assets, die es zusammen auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 2 Bio. $ bringen. Etwa 40% davon entfallen auf den Bitcoin, was ihn mit Abstand zum bedeutendsten Krypto-Asset macht. Damit steht fest: Die vor etwa einem Jahrzehnt entstandene Idee ist erwachsen geworden. Ein Beleg dafür ist aber nicht einzig die hohe Marktkapitalisierung, sondern auch der Aufstieg des dezentralen Finanzwesens (DeFi) sowie das zunehmende Interesse von institutionellen Investoren und Regierungen.

So hat El Salvador 2021 als erstes Land der Welt den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Darüber hinaus erlauben bereits einzelne Kantone in der Schweiz wie Zug Bitcoinüberweisungen für staatliche Dienstleistungen.

Für Kapitalmarktteilnehmer ist die Kryptoindustrie ebenfalls zu gross geworden, um sie zu ignorieren oder als blosses Spekulationsobjekt abzustempeln. Die Krypto-Assets haben sich zu einer eigenständigen Anlageklasse geformt. In Deutschland können zum Beispiel Spezialfonds bis zu 20% ihres Vermögens in Krypto-Assets investieren.

Institutionelles Interesse

Verstärktes institutionelles Interesse ist auch im Bereich Übernahmen und Direktinvestitionen festzustellen. Während sich Finanzdienstleister wie PayPal und Mastercard zuletzt Start-ups einverleibt haben, investieren Unternehmen wie Square, MicroStrategy und Tesla direkt in Krypto-Assets und integrieren sie in ihr Geschäftsmodell. Selbst Zentralbanken prüfen mittlerweile die Einführung von Central Bank Digital Currencies.

Privatanleger, die sich bei Krypto-Assets engagieren möchten, haben die Qual der Wahl. Um sich im Kryptodschungel zurechtzufinden, bieten anpassungsfähige Lösungen wie etwa ein Index grosse Vorteile. Sie gewährleisten eine schnelle Reaktion auf Marktänderungen, und neue, relevante Krypto-Assets können zeitnah berücksichtigt werden. Zudem weichen die Entwicklungen der einzelnen Kryptos zum Teil deutlich voneinander ab.

So konnte sich die mittlerweile auf Platz fünf im Krypto-Ranking vorgerückte Solana im Jahr 2021 mehr als verhundertfachen, Ethereum legte um mehr als 400% zu, der Bitcoin verteuerte sich dagegen nur rund zwei Drittel.

Diversifikation ist Trumpf

Diese Beispiele zeigen, dass Anleger auch im Kryptobereich nicht alles auf eine Karte setzen sollten. Abhilfe können in diesem Fall breit abgestützte Marktindizes schaffen. Diese diversifizierten Investmentlösungen streuen das Risiko über mehrere Krypto-Assets. Um dabei das Klumpenrisiko zu minimieren, wird oft eine zu hohe Konzentration auf ein einzelnes Krypto-Asset mit einer Begrenzung ausgeschlossen.

Ein Backtesting zeigt, welche positive Wirkung Krypto-Assets im Portfolio­kontext haben können. Dazu werden nachfolgend zwei Varianten aufgezeigt. Im ersten Fall tritt ein Depot, das zu 95% aus Aktien und 5% Bitcoin besteht, gegen den international renommierten MSCI Daily TR Net World Index an. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Im Zeitrahmen von ­Anfang 2015 bis 30. September 2021 warf der Index einen jährlichen Gewinn von 10,7% ab, das mit Bitcoin bereicherte Portfolio dagegen stolze 16,4%.

Um diese Überrendite zu erzielen, mussten Anleger aber kaum ein höheres Risiko eingehen, bei beiden Risikogradmessern Volatilität und maximaler Drawdown liegen die Portfolios nahezu exakt gleichauf. Ein vergleichbares Bild zeigt sich, wenn man einem Multi-Asset-Portfolio einen 5%igen Anteil an Bitcoin hinzufügt. Diese Strategie erwirtschaftete im selben Zeitraum mit 13,6% Rendite pro Jahr eine Outperformance von 5,8 Prozentpunkten. Und auch hier überzeugt die Sharpe Ratio, also risikoadjustierte Rendite, im Portfoliokontext. Während sie beim reinen Multi-Asset-Portfolio einen Wert von 0,94 aufwies, lag sie bei der ­Strategie mit 1,44 deutlich höher. Grundsätzlich gilt: Je höher die Sharpe Ratio ist, desto besser.

Zugegeben, historische Entwicklungen lassen sich nicht einfach in die Zukunft fortschreiben. Dennoch zeigen die Beispiele, dass Krypto-Assets das Zeug dazu haben, ein Portfolio zu bereichern. Für die Art der Anlage spricht darüber hinaus, dass, wie eingangs aufgezeigt, die Kryptos im alltäglichen (Finanz-)Leben eine immer grössere Rolle spielen.

Langfristig dürften sich die Kryptos also in der Breite durchsetzen. Markt­indizes sind angesichts ihres aktiven und diversifizierten Aufbaus ein geeignetes ­Finanzvehikel, um an den langfristigen Chancen der innovationsgeladenen Krypto-Assets zu partizipieren.

Themenspezifische Specials

Mit themenspezifischen Specials, die als zusätzlicher Zeitungsbund erscheinen, bietet «Finanz und Wirtschaft» ihren Lesern regelmässig einen attraktiven Mehrwert.